2008-01-17

Seetag/Day at Sea 4.1 auf der/on CARNIVAL FASCINATION

Sorry - but my first blogs were only published in German. Therefore please use a translator service like with Google to get a rough idea what I wrote then. Thanks for understanding.


Endlich mal wieder Seetag - ausschlafen!!!

Wir haben Glück als wir zum Frühstück kommen. Zufällig bekommen wir exakt den Tisch, den wir beim ersten Frühstück hatten.

Als wir dort ankommen, werden wir sehr herzlich und freudig begrüßt. Als Herold fragt, ob wir Kaffee wollen, kommt Nyomen mit unserem grünen Tee dazwischen.



"Ausgerechnet Bananen, Bananen verlangen sie von mir..."

Mit deren Herzlichkeit, übersieht man kleinere Mängel, z. B. dass die Bananen ausgegangen sind. Willkommen auf der VÖLKERFREUNDSCHAFT.





Beide bekommen ja nichts von unserer Servicecharge ab und trotzdem geben sie wieder ihr bestes: ihren aufmerksamen und freundlichen Service. Wir versprechen ihnen eine separate Kommentarkarte auszufüllen und auch ihn persönlich vorne bei der Restaurantleitung abzugeben. Wir halten das versprechen.

Wir lassen es ruhig angehen. Kaffee im Bogart's und ein wenig chillen. Die amerikanischen Aktivitäten und uns selbst im Smoking sehen wir mit Entsetzen im Bord-TV. Daher gibt es keine Ambitionen unsererseits an dem Bordprogramm zu partizipieren.

Nur in einem Fall ärgern wir uns, dass wir nicht teilgenommen haben. Hier wird mal wieder Bingo gespielt, bevor die Ausschiffungsinformationen gegeben werden:



Der Hauptpreis war eine 5-tägige Kreuzfahrt.

Überhaupt hat jemand beim Bau des Palaces mitgedacht.





Überall sind Tischchen für Getränke und die 2-er-Sessel sind drehbar. Während der Show dreht man sie zur Bühne und in der Wartezeit zu den anderen am Tisch.

Dann beginnt Trevor auch schon mit den Ausschiffungsveranstaltung. Er ist ein absoluter Vollprofi und weiss, wie man ein trockenes Thema angenehm verpackt.



Zunächst einmal stimmt er die Besucher mit den zehn am häufigsten gestellten (außergewöhnlichen) Fragen in seiner Karriere bei CARNIVAL:

10. Schlafen die Kellner und die Hilfskellner an Bord?

9. Fährt dieser Fahrstuhl mich zum Bug des Schiffes?

8. Woher weiss ich, welches Einschiffungsfoto meines ist?

7. Was machen Sie mit den Eisskulpturen, nach dem diese geschmolzen sind?

6. Zu welcher Zeit findet das Mitternachtsbüffet statt?

5. Wird das Gemüse an Bord selbst angebaut?

4. Welcher Religion gehören die Menschen an, die dieses Pflaster (gegen Seekrankheit) am Hals tragen?

3. Ich bin eine Flasche über die Freimenge, aber ich habe sie ausgetrunken. Muss ich sie dennoch verzollen?

2. Wie klein muss mein Kopf für die Mini-Kamera (Bild auf der Bordkarte bei Einschiffung) sein?

1. Warum legt man uns jeden Abend die kleinen Butterpackungen auf die Kopfkissen???


Dann folgen die Ausschiffungsinformationen und dann kommt die Parade der "kleinen Mitarbeiter", bei denen wir Passagiere uns bedanken sollen.



Bei der Gelegenheit werden auch die besten Mitarbeiter öffentlich vorgestellt und entsprechend mit 100 USD belohnt.

Überhaupt muss man mal an dieser Stelle bestätigen: Die Auswahl der Künstler ist ziemlich gut:



Übrigens der einzige Cruise Director, der sich nicht im Anzug abbilden lässt...

Wir gehen noch ein paar CARNIVAL-T- und Poloshirts kaufen, um damit auf der CELEBRITY CENTURY aufzufallen. Das wird uns aber schwer gelingen: Noch nie habe ich ein Poloshirt erworben, bei dem das Logo so dezent eingestickt wurde, dass ich es sogar zur Arbeit tragen könnte.

Irgendwie haben wir keine Lust groß ins Restaurant zu gehen. Also chillen wir weiter und gehen am frühen Nachmittag wieder Sandwich essen:













Da die Kaffeezeit bereits einsetzt probieren wir mal alle amerikanischen "Schweinereien" aus... Fast alles probiert... fast alles stehengeblieben. Kein Wunder, dass mein alter Konzern BAYER mit seinen Diabetiker-Mitteln in den USA am Meisten verdient...



Draußen gibt es immer die üblichen Tatverdächtigen: Burgers, Hot Dogs usw.



Und Kaffee aus einer WMF-Kaffeemaschine... Qualität: Made in Germany...

Außer Bogart's haben wir leider keinen weiteren Ort gefunden, an dem wir uns wirklich wohlfühlen. Es gibt schon extrem gestaltete Bars - Die Ultra Bliss Lounges auf der NORWEGIAN PEARL/GEM sind "harmlos" dagegen:

Diamonds are forever











oder hier Passage to India

Hier ins 88 wären wir eigentlich sehr gerne reingegangen. Aber weil es eine Raucherbar war, haben wir darauf verzichtet das Singalong (alle sitzen am Klavier und singen mit) zu besuchen.





Ansonsten gibt es noch das Casino entlang des Hollywood Boulevards.









Für alle diejenigen, die doch meinen, dass es formeller zugehen soll (z. B. für Bilder): sei dieser Laden empfohlen.

Auch sehr beliebt für zwischendurch am Ende des Hollywood-Boulevards: Sushis...



Allerdings werden sie wohl halb-maschinell erstellt: Einem erfahreren Sushi-Koch wäre es wohl kaum passiert, dass Fischknochen (inkl. Gräten) im Sushi geblieben wären.

Die Möglichkeit sich mit Statuen berühmter Hollywood-Persönlichkeiten ablichten zu lassen ist wohl während des letzten Umbaus abgeschafft worden.

Wenn man sich so umsieht: immer das Gefühl in den 70-er Jahren zu sein, obwohl das Schiff erst 1994 gebaut wurde:

z. B. Kabinengang





oder Schriften in den Fahrstühlen

Ich bearbeite weiter Bilder und Texte. Nur die Übertragung klappt nicht. Abends bekomme ich daher auch Minuten für das Internet wieder gutgeschrieben, weil ich so fleißig den Service nutze. Überhaupt sind sie sehr kulant. Wir haben eigentlich eine Anzahlung gekauft. An der Rezeption hieß es, dass es einige Jahre gültig sei, ohne dass man sich festlegt. Als abends das Zertifikat kommt, ist die Rede von 18 Monaten, was uns leider nicht weiterhilft. Wir bekommen anstandslos die Anzahlung storniert.

Es geht zum letzten Abendessen. Weil wir darauf hingewiesen werden, dass der Maître D' in den Servicegebühren nicht eingeschlossen ist, soll dieser extra bedacht werden. Wir nutzen es dazu nachzufragen, warum eigentlich ausgerechnet unser Tisch erweitert wurde. Die Antwort: weil wir Deutsch sprechen und der eine, der nach dem Hummerabend nie wieder aufgetaucht ist, deutschsprachigen Anschluss gesucht hat. Der hatte leider bei mir Pech: Das einzige in Deutsch, was er von mir zu hören bekam war: "Stellen Sie ihre Bierflasche woanders hin. Die Dame, die auf diesem Platz sitzt kommt gerade." Gleichzeitig wird allerdings uns ein Kompliment gemacht: Unsere Kommentarkarte, die wir morgens für Herold und Nyoman abgeben haben, war wohl so schön geschrieben, dass sie sich immer wieder gegenseitig vorlesen würden...















Zum Schluss kommt Wehmut auf: Die Kellner singen ein Abschiedslied auf der Melodie von John Denvers "Leavin' on a Jet Plane".

Nun der Koch wollte wohl wirklich sicherstellen, dass wir ja morgen das Schiff verlassen. Marcia, die anscheinend schon weiss, dass es auch heute Abend leicht versalzen ist, freut sich, dass ich es mit einigermaßen Humor nehme. Auch von Marcia und Lennox werden wir sehr herzlich verabschiedet und sie hat nicht vergessen mir meine Speisekartensammlung auszuhändigen.

Trotzdem: für den Preis, den wir gezahlt haben, haben wir was das Essen betrifft eine sehr gute Leistung erhalten. Im Vorwege: verglichen zu CUNARD und zu CELEBRITY hat man eigentlich sogar mehr Auswahl...

Zur Show muss ich alleine. Es war nett für das Auge, aber nicht so toll, wie die erste Show. Trotzdem: geht der Punkt an CARNIVAL: 2 Productionshows in vier Nächten, CUNARD: 1/2 Productionsshows in sieben Nächten und CELBRITY: keine Productionsshow in zwei Nächten!











Hier sind übrigens die Bananen, die es morgens zum Frühstück nicht mehr gab. Siehe Hüte der Tänzerinnen.

So gehe ich auch direkt nach der Show mit einem kleinen Umweg über die offenen Decks und über das Spa (kostenlos nutzbar!!!) ins Bett, um die Einfahrt nach Miami nicht zu verpassen:













In diesem Sinne: Bis morgen in Miami.

Gruß
HeinBloed

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