2008-01-16

Tag/Day 3.1 auf der/on CARNIVAL FASCINATION in Calica, Mexico

Sorry - but my first blogs were only published in German. Therefore please use a translator service like with Google to get a rough idea what I wrote then. Thanks for understanding.


Der Tag fängt gemächlich an. Erst um 13.00 Uhr sollen wir in Calica ankommen und da wir einen fünfstündigen Schiffsausflug für 71 USD zu den Maya-Ruinen in Tulum gebucht haben, kann es uns ja egal sein...

Frühmorgens setze ich mich in die Lobby und schreibe. Jeder grüßt mich und ich werde gefragt, ob ich noch oder schon wieder wach bin. Eigentlich müsste ich mich mal in das Firmennetzwerk einwählen. VPN ist jedoch wirklich nur dann möglich, wenn kein anderer mehr auf dem Schiff surft, und ich mehr oder minder alle Leitungen für mich gleichzeitig haben kann. Da ich wohl der einzige bin, der um diese Zeit das Internet nutzt, schaffe ich es tatsächlich im Zeitlupentempo mal reinzukommen.

Weiter geht es zum Frühstück. Aufgrund eines Missverständnisses erhalten wir jedoch keinen Tisch für uns. Ich will die Herrschaften nicht brüskieren und setze mich halt dazu. Leider sind Herold und Nyoman in diesem Bereich nicht tätig. Irgendwie wird jeden Tag wohl der Service zwischen der Steuerbord- und Backbordseite hin und her gewechselt.





Aha... auch ohne Soße haben die pochierten Eier tatsächlich diese komische Form.

Da es mir nicht besser geht, bin ich eigentlich froh, dass wir nicht sofort von Bord müssen. Zumal es draußen nicht unbedingt es gut aussieht:







Die Heckbereiche bieten trotz Kinderbecken, das jedoch nie als solches genutzt wurde, immer schöne Rückzugsmöglichkeiten, sogar wenn man im Lido essen will.

Im Bogart's ist man so nett, mir einen Becher heißes Wasser zu geben, damit ich meinen eigenen Fenchel-Tee-Beutel "baden" kann. Danach geht es mir doch wieder so gut, dass ich den Ausflug mitmachen will. Um 13.00 Uhr sollen wir eigentlich am Sammelpunkt an Land sein. Irgendwie bekommen wir so die ganzen Ansagen an Bord nicht mit.

Nach vollem Mittagessen ist uns nicht. Wir gehen daher uns nur schnell im Deli etwas holen:



Ich denke mir bei der Einfahrt, dass die ersten Maya-Pyramiden schon sichtbar sind...



Beim Fotografieren stelle ich jedoch fest, dass es sich um eine Sandgrube und um das Cruise-Terminal in Calica handelt...





Falls jemand von euch privat lieber einen Ausflug organsiert,



nicht die Shopping Touren buchen möchte, aber shoppen möchte (Mehr gibt es nicht!!!)



oder einen Mietwagen braucht...



Als wir es endlich schaffen von Bord zu kommen, sind wohl schon elf Busse nach Tulum vor uns weg. Uns wundert: keine Immigration nach Mexiko. Die Pässe hätten wir daher bequem im Safe lassen können.

Auf in Bus 12 und los geht es nach wenigen Minuten. Kaum hätten wir die Autobahn erreicht, hieß es auch wieder zurück zum Cruise Terminal: zwei Fahrgäste "vergessen".

Gebucht war eine 5-Stunden-Tour. Nun wir sind in Mexiko. Zeit ist relativ. Auch für Carnival. Trotz Zeitunterschied zwischen Mexiko (Central Time) und Miami (Eastern Time): Die Uhren werden an Bord nicht umgestellt und alle Angaben sind Bordzeit.

Unser Führer bringt uns natürlich zur ersten Shopping-Möglichkeit. Alles günstig im Kurs von 10:1 (10 Pesos = 1 USD). Unsere Gruppe ist wohl nicht so kauffreudig, deswegen werden die Busse 6 und 7 der Tour kurzerhand abgehängt.

Dann angekommen, hieß es dass für Videokameras 4 USD Gebühren zu entrichten seien. Weil aber immer Riesenschlangen da wären und man dort nur Spanisch spricht, sollte man ihm die 4 USD geben. Er würde für die Bezahlung sorgen. Hinterher sah man dann, dass es nur 35 Pesos waren und keine Schlange weit und breit zu sehen war: Schlitzohr.

Am Parkplatz wurde dann noch ein mexikanische Futterstelle empfohlen, die man besuchen sollte. Beim Aussteigen wurde man schon von den ersten fliegenden Händlern umringt und sie freuen sich darüber, dass in diesem Augenblick ein paar Regentropfen runterkommen. Aber da es nur 30 Sekunden sind, haben sie keine Chance irgendwelche Regencaps loszuwerden.

Mit einer "Bahn" wird man dann zum Eingang transferiert (20 Pesos = 2 USD). Alternativ läuft man 12 Minuten zu Fuß. Angesichts der regengefüllten Schlamm-Schlaglöcher sind wir über den Transfer sehr dankbar.

Beim Eintritt in den Archäologischen Park erwartet uns ein Unterschied wie Tag und Nacht und wir denken an den schönen Ausflug in Leptis Magna in Lybien zurück. Drinnen hat man seine Ruhe und alles ist im tollsten Zustand.

Leguane begrüßen uns, die sich darüber freuen, wenn sie mit Blüten gefüttert werden.





DRINGENDE BITTE DER FREMDENFÜHRER / PARKVERWALTUNG:

NIEMALS DEN LEGUANEN AN DEN SCHWANZ FASSEN!!!

ES BESTEHT GEFAHR, DASS ER DABEI ABBRICHT UND DIE TIERE ZU SCHADEN KOMMEN!!!














Nach einer groben Führung haben wir Zeit uns selbst ein wenig umzusehen. Es hätte sogar die Möglichkeit zum Baden bestanden, wenn wir Klamotten mitgehabt hätten und wenn es auch eine Süßwasserdusche gegeben hätte.





Im Bus sind wir die ersten und freuen uns über kostenlose Getränke und Snacks. Da aber wohl unser Führer an seiner Empfehlung mitverdient und im Restaurant nicht die Schiffszeit sondern die Ortszeit angezeigt wird, wird entsprechend wenig Druck ausgeübt, damit man pünktlich 17.30 Uhr Schiffszeit wegkommt. 40 Minuten warten wir auf diejenigen, die einen Snack zwischen Mittags- und Abendessen brauchen.

Trotzdem war das ganze o.k. - alternativ hätten wir auch eine private Tour morgens buchen können, aber da hätten wir uns um die freien Taxen prügeln müssen. Ob das zwangsläufig billiger gewesen wäre, möchte ich mal bezweifeln.

Wir sind froh, dass wir jetzt an Bord sind, denn in diesem Augenblick setzt wohl der tropische Monsunregen oder was auch immer ein (Sorry Herr Schäferhenrich - keine Ahnung mehr wie die tropischen Regen einzeln hießen...).

Es geht dann zum Abendessen. Wieder werden wir auf's Neue von Carnival überrascht.



Die bislang beste Hühnersuppe auf der gesamten Reise (inkl. QUEEN VICTORIA). Die Nudeln waren zwar für die amerikanischen Suppenlöffeln (kleiner als europäische) viel zu lang, aber ich hätte mir die Suppe nochmals als Nachtisch später bestellen sollen.



Schnecken hatte es die ganze Woche auf der QUEEN VICTORIA nicht gegeben.



Wir lernen nicht aus: Unter Beefsteak Tomatoes and Mozzarella versteht man nicht

Carpaccio, Tomaten und Mozzarella

Man beachte das fehlende Komma: Beefsteak Tomato = Fleischtomate





Wenn ich bloß wüsste, in wen unser Koch verliebt ist, würde ich ja nachhelfen, dass sie endlich zu einander finden...



Überraschend unsüß und für den Geschmackswechsel des Gaumens bestens geeignet: Das Limonen-Sorbet.





Hier bei dem Tirami-Su muss man sagen, dass eine Warntafel hätte angebracht werden müssen.

Das Ding ist so fett... brrrrrrrrrrrrrrrrrrrr...

Wir hatten vergessen: Die Italiener waren auf der Brücke... nicht in der Galley...

Da heute Abend wieder nur ein Comedian auftritt gehen wir frühzeitig ins Bett. Denn ein Seetag steht uns bevor. Unser Handtuchtier wünscht uns eine gute Nacht:



In diesem Sinne: Hasta lluego!!!

HeinBloed

No comments:

Post a Comment

Wer kommentiert, ist damit einverstanden, dass der Kommentar nach Moderation samt Google-Profil gespeichert und veröffentlicht wird.

Who comments agrees that the comment incl. Google-Profile will be stored and published after moderation.